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Stiftung KulturLandschaft Günztal

Die Günz gilt als längstes Bachsystem Bayerns. Es verbindet das Allgäu mit dem Donautal über eine Länge von 92 Kilometern. Seit 1990 arbeiten ehrenamtliche Naturschützer gemeinsam mit Gemeinden, Behörden und Verbänden daran, einen Biotopverbund von den Quellen bis zur Mündung der Günz zu verwirklichen.

Um der Naturschutzarbeit den notwendigen langen Atem zu sichern, gründete der Stiftungsinitiator Michael Nett mit Hilfe eines Fördervereins im Jahr 2000 die „Stiftung KulturLandschaft Günztal“. Als Startkapital dienten ein Umweltpreis und mehrere Unternehmensspenden. Seither wird das Stiftungskapital mit Hilfe von Unternehmen der schwäbischen Wirtschaft und Privatpersonen weiter aufgestockt. Zusätzlich verwaltet die Stiftung vier Treuhandstiftungen unter ihrem Dach.

Die Stiftung KulturLandschaft Günztal ist operativ tätig und verfügt über hauptamtliche Mitarbeiter. Mit Hilfe von öffentlichen und privaten Förderungen erwirbt die Stiftung Grundstücke, gestaltet Biotope und initiiert Artenschutzprojekte. Ebenso werden auch Projektpartner wie Gemeinden oder Verbände bei deren Naturschutz-Aktivitäten im Günztal unterstützt. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Kompensationsflächen an Vorhabenträger von Baumaßnahmen und ist dazu als „Ökokontobetreiber“ staatlich anerkannt. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildungsprojekten will die Stiftung die Menschen für die Natur und deren Schutz begeistern.

Aktuelles Vermögen 2,6 Mio. €
Gründungskapital 50.000 €
Anzahl der Treuhandstiftungen 4
Gründer / Stifter Förderverein der Stiftung KulturLandschaft Günztal e.V.
Gründungsjahr 2000